Ungewöhnlich spät machten wir am vergangenen Wochenende unsere erste Wohnmobilreise im Jahr 2026. Es ging nach Belgien zum Event GTC Oudsbergen 2026, das wir schon länger auf dem Wunschzettel hatten. Wie es uns an diesem langen und regenreichen Wochenende dort erging, darum geht es in diesem Beitrag.
Das GeoTeamCalluna veranstaltete am 14.03.2026 nun schon das dritte Event in Folge, wobei uns nicht nur die Will-Attend-Logs im Vorfeld aufgefallen sind (2024: 187 WA. 2025: 215 WA, 2026: 225 WA). Auch das Programm mit 271 neuen Geocaches, die im Rahmen der Veranstaltung gepublisht werden sollten, hat uns angesprochen.
Stellplatz
Wir machten uns bereits am Donnerstag auf den 150 Kilometer langen Weg und fuhren direkt zum Wohnmobilstellplatz Natuur Mobile Parking in Oudsbergen. Dort standen wir ruhig, vom Wald eingerahmt neben einem ehemaligen Landwirtschaftsbetrieb. Für 14 € pro Nacht waren alle Annehmlichkeiten vorhanden, die wir uns als Wohnmobilreisende wünschen. Zur Event-Location waren es nur 2,5 Kilometer Luftlinie.
Oudsbergen ist übrigens eine kleine Gemeinde, 30 Kilometer nordwestlich von Maastricht, mit knapp 24.000 Einwohnern, die 2019 durch eine Fusion der Orte Meeuwen-Gruitrode und Opglabbeek entstanden ist.
Donnerstag
Bei unserer Ankunft um die Mittagszeit hatten wir herrlich sonniges Wetter und machten uns sofort mit der zeitgleich angekommenen Geoma7 auf eine erste Radtour in der Nähe des Stellplatzes. Das Angebot an Geocaches war schon vor Beginn des Events reichlich.
Neben dem schönen Wetter konnten wir uns auch über die besonders schön gestalteten Geocaches freuen, die an diesem Tag auf unserem Weg lagen. Bei einem war die belgische Fahne das Logbuch.
Und einige Labcaches führten uns zu Informativem und Sehenswertem.
Außerhalb des Waldes kamen wir an vielen Feldern vorbei. Es hat richtig Spaß gemacht, hier unterwegs zu sein.
Zwischendrin habe ich auch einen Code entschlüsselt, aber Silke meinte, meine Lösung "Kleeblatt, M, Herz, durchgestrichenes M wäre irgendwie falsch ;-).
An das Logbuch sind wir trotzdem gekommen. Schöner Cache!
Es folgten weitere Funde.
Anschließend führte der Weg durch die Dünen, wo wir unsere Fahrräder schieben mussten.
Unterwegs kamen wir an diesem Denkmal vorbei, an dessen direkter Rückseite auch eine Dose versteckt ist.
Letzte Funde wurden geloggt.
Wir machten noch einen der neuen Labcaches in der "Arena".
Dann endete der erste Tag nach über 70 Funden.
Eines der schönsten Verstecke heute war dieses hier, wie wir fanden.
Fünf Stunden dauerte unsere Tour am Donnerstag.
Freitag
Am Freitag regnete es in Oudsbergen kräftig und das den ganzen Tag. Und wenn es einmal nicht regnete, dann schneite es. Wir hatten beide keine Lust, bei diesem Wetter zu cachen und verbrachten den gesamten Tag gemütlich im Wohnmobil. Das Welcome-Event ließen wir ebenfalls ausfallen.
Ich werde in Erinnerung behalten, dass ich an diesem Freitag ganze 181 Schritte gelaufen bin. Hoffentlich ein Minus-Rekord für lange Zeit!
Samstag
Am Vormittag des Hauptevents regnete es immer noch ordentlich. Erst gegen Mittag fuhren wir zur Location, wo es auch einen kostenlosen, temporären Stellplatz gegeben hätte.
Wir gingen hinein...
...und sahen uns bei den Shops um, wobei die ersten schon wieder zusammenpackten.
Wir trugen uns...
...im Logbuch ein.
Am Orga-Tisch erhielten wir kostenlos das Roadbook und die GPX für die neuen Geocaches.
Dann radelten wir mit der Belgierin Lotty los und suchten die ersten Verstecke.
Wie es dann aber manchmal so ist, kam der Regen bald zurück und diesmal sogar mit Donnergrollen. Das war der Punkt, an dem Silke keine Lust mehr zum Cachen hatte. Also radelten wir im strömenden Regen 1,5 Kilometer zur nächsten Pommesbude und machten Burger-Pause. Da war die Welt wieder in Ordnung.
Auf direktem Weg ging es anschließend zurück zum Stellplatz. 20 Kilometer waren wir in den vier Stunden diesmal unterwegs. Es hätte aber gerne mehr sein dürfen.
So hofften wir am Abend auf besseres Wetter am Sonntag.
Sonntag
Am Sonntag hatten wir schon morgens ein Wetter, wie man es sich wünscht. Bestens gelaunt starteten wir endlich unsere Runde zu den neuen Verstecken.
Gleich am Ende des Stellplatzes fuhren wir diesen Waldweg.
Dann standen wir schon an der ersten Dose.
Ein paar Pfützen standen auf den heutigen Wegen, es war aber alles prima mit dem Fahrrad zu machen.
Ein paar Angelcaches waren auch dabei.
Und Kurioses...
...stand da am Wegesrand.
Vorbei an dieser Grotte...
...radelten wir in einer schönen Gegend...
...und konnten endlich die Sonne wieder genießen.
Einen schönen Platz für eine Rast fanden wir hier.
Besonders gut gefiel uns der Bonus, der passend zum Event-Motto "Glück & Pech" gestaltet war.
Dieses Vogelhäuschen sah wie ein Klassiker aus.
Aber das Logbuch war nicht im Häuschen sondern unten im Pfosten, dessen Ummantelung wir hochheben mussten.
Im Ort radelten wir auf dem Weg zu einem Multi am Gemeindehaus vorbei.
Dann waren wir schon beim letzten Bonus.
Anschließend rollten wir zurück zum Wohnmobil.
Dreieinhalb Stunden auf 19 Kilometer war das Ergebnis dieses Ausfluges.
Der Sonntag hat uns für die verregneten Tage davor mehr als entschädigt. Diese Tour hat uns viel Freude bereitet.
Fazit
Abgesehen vom Wetter war das Event in Oudsbergen genau nach unserem Geschmack. Schön gelegen zum Fahrradfahren, viele neue und alte Geocaches und schöne Verstecke bleiben uns sicher in Erinnerung. Und das war alles auch noch kostenlos! Für uns steht fest, dass wir für eine weitere Ausgabe wiederkommen werden.
Weitere Ausgabe 2027
Auf Nachfrage teilte uns das Orga-Team mit, dass auch 2027 wieder ein GTC-Oudsbergen-Event stattfinden wird. Das genaue Datum soll um den 21. April 2026 auf der Facebook-Seite des GeoTeamCalluna bekannt gegeben werden.
Souvenir
Weil es kein Mega war, bekamen wir natürlich kein Event-Souvenir für das Geocaching-Profil. Aber im Rahmen des Pi-Days gab es je ein Souvenir, wenn man 1, 3 und 14 Mysteries zwischen dem 13. und 15.03.2026 findet. Das war durch die vielen neuen Event-Rätseldosen in Oudsbergen natürlich schnell erledigt.
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